Studentisches Team 2019

Das 11. Team des „Zahnmedizinisches Myanmarprojekts“ der Universität Witten/Herdecke steht fest. Die Studierenden haben sich viele Monate auf das Projekt vorbereitet, viele Spenden gesammelt und reisen nun mit Koffern voller Zahnbürsten, Zahnpasten und diversen weiteren Materialen nach Myanmar.

Das diesjährige Team besteht aus: Johannes Koeser, Vanessa Lieken, Tim Robrecht, Lisa Martin (von links nach rechts).

Johannes Koeser, 24 Jahre alt, kommt gebürtig aus Dortmund.

Vor dem Studium der Zahnmedizin schloss er das Studium der Immobilienwirtschaft in Deutschland und Großbritannien ab und arbeitete für eine Kapitalverwaltungsgesellschaft. 

Schon vor dem Studienbeginn begleitete und unterstützte er regelmäßig Zahnärzte, die Menschen in Altersheimen betreuen und behandeln. Dort wurde ihm häufig bewusst, was für seelische und körperliche Belastungen die zahnmedizinischen Probleme mit sich bringen. Oftmals liegt dies an fehlender Prävention. 

Gerade diese Erfahrungen ermuntern ihn bei dem „Zahnmedizinischen Myanmarprojekt“ mitzuwirken, da man die Möglichkeit erhält, einen kleinen Teil zu einem Prozess beizutragen, der langfristig eine Vorbeugung von späteren zahnmedizinischen Problemen zum Ziel hat. 

Darüber hinaus freut er sich, mit Kindern zusammenzuarbeiten, da sie neuen Dingen offen und wissbegierig gegenübertreten und man vieles auf spielerische Art und Weise beibringen kann.

Vanessa Lieken ist 25 Jahre alt und kommt ursprünglich aus der Hansestadt Hamburg. 

Nach ihrem Abitur 2012 hat sie ihren Bachelor in Gesundheitsökonomie absolviert. Bis zu ihrem Studienstart 2016 in Witten arbeitete sie zeitübergreifend im Bereich der Unternehmensberatung und in einem Start-Up. 

Seit dem Beginn des Studiums der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde hat sie im Rahmen von Aktionen, wie Special Smiles und dem studentischen Kindergartenprojekt, erste Erfahrungen in der präventiven zahnmedizinischen Arbeit mit Kindern sammeln können. Die gesammelten Erfahrungen bestärkten sie in dem Wunsch, selbst Teil des zahnmedizinischen Myanmar Projektes zu werden.

Der Herausforderung mit einfachen Mitteln zahnmedizinische Versorgung zu leisten, möchte sie sich gerne stellen. Sie freut sich darauf in einem anderen Land Hilfe leisten zu können und ein Teil des diesjährigen Teams zu sein. 

Tim Robrecht ist 26 Jahre alt und kommt gebürtig aus Herne, dem Herzen des Ruhrgebietes.

Nach seinem Abitur 2011 absolvierte er eine Ausbildung zum Zahntechniker in Bochum, eher er für ein halbes Jahr nach Berlin zog.

Seitdem er 2016 erfolgreich eine Zusage für das Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde erhalten hat, engagiert er sich in seinem Semester und ist Vorsitzender der Fachschaft Zahnmedizin der Universität Witten/Herdecke e.V.. Neben dem Studium ist Tim aktiv im Mannschaftssport tätig. 

Das Myanmarprojekt gibt ihm die Möglichkeit seine fachlichen Fähigkeiten mit der Leidenschaft des Reisens zu kombinieren. Er freut sich auf die Herausforderungen, die ihn erwarten und vor allem auf die Erfahrungen mit der burmesischen Kultur.

Lisa Martin ist 22 Jahre alt und in Dortmund aufgewachsen.


Sie hat 2016, direkt nach ihrem bestandenen Abitur, mit dem Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde angefangen und ist, ebenso wie ihre drei Kommilitonen aus dem Myanmarteam, im klinischen Teil des Studiums. Zweimal im Jahr unterstützt sie Dr. Ritzenhoff im Schnupperstudium bei dem ebenso laufenden sozialen Projekt „Luthers Waschsalon“.

In Entwicklungsländern, wie Myanmar, sind die medizinischen Möglichkeiten, besonders in den ländlichen Regionen, stark eingeschränkt. Aus dem Grund findet sie es sehr wichtig durch das Hilfsprojekt dieses Problem zu bekämpfen und nachhaltig für bessere Zustände zu sorgen. 

Natürlich weiß sie, dass das allgemeine Problem der Zahnhygiene nicht von heute auf morgen behoben werden kann. Dennoch ist sie fest davon überzeugt, dass sie zusammen mit der Unterstützung des Teams, viele Kinder für die Wichtigkeit von Zahnpflege sensibilisieren und ihnen Schritt für Schritt die Bedeutung der Mundhygiene für ihre Zahngesundheit und damit auch der allgemeinen Gesundheit näher bringen kann.